
EGD - Epistemic Guided Development
Band III der Reihe „Logiken des Wandels“
EGD ist ab Ende Juli in Amazon.de und im stationären Buchhandel erhältlich.
Oder es kann auch direkt beim Autor bestellt werden.
EGD - Nicht der Prompt baut das Produkt
2026 Abbiozco Editions
ISBN 978-3-9526555-2-8
Wie entsteht ein tragfähiges Produkt, wenn die Antwort nicht schon im ersten Prompt liegt?
Wie lässt sich KI nutzen, ohne die eigene Urteilskraft an sie abzugeben?
Und wie bleibt Verantwortung sichtbar, wenn Entwicklung, Entscheidung und Umsetzung zunehmend durch künstliche Intelligenz unterstützt werden?
Mit diesen Fragen setzt EGD – Epistemic Guided Development ein.
Das Buch ist der dritte Band der Reihe „Logiken des Wandels“. Es führt die Gedanken von ELM und ATF weiter und überträgt sie in den Raum KI-gestützter Entwicklung. Während ELM fragt, wie Urteilskraft unter Unsicherheit möglich bleibt, und ATF einen Rahmen für Transformation in Organisationen entwickelt, fragt EGD danach, wie aus Problemverständnis, Kontextklärung, Annahmenprüfung und iterativer Entwicklung tragfähige Lösungen entstehen können.
EGD versteht KI nicht als Ersatz für Denken, Erfahrung oder Verantwortung. Künstliche Intelligenz kann analysieren, strukturieren, verdichten, simulieren und Varianten erzeugen. Doch sie entscheidet nicht, was wesentlich ist. Sie erkennt nicht von selbst, welcher Kontext zählt, welche Annahmen kritisch sind, welche Nebenwirkungen beachtet werden müssen und welche Lösung in einer realen Organisation tragfähig wird.
Genau hier setzt Epistemic Guided Development an.
EGD ist keine Prompt-Sammlung, kein reines KI-Handbuch und kein technischer Methodenbaukasten. Es ist eine Denk- und Entwicklungslogik für Menschen, die mit KI nicht nur schneller produzieren, sondern besser verstehen, präziser entscheiden und verantwortungsvoller gestalten wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Entwicklungsprozess so geführt werden kann, dass nicht der Prompt das Produkt baut, sondern die geklärte Problemstellung, die geprüften Annahmen, der verstandene Kontext und die menschliche Urteilskraft.
EGD verbindet epistemische Klarheit, iterative Produktentwicklung, KI-gestützte Arbeitsprozesse und verantwortliche Entscheidung. Es hilft, Entwicklungsarbeit nicht als lineare Umsetzung einer Idee zu verstehen, sondern als geführten Erkenntnisprozess: Was ist das eigentliche Problem? Für wen entsteht die Lösung? Welche Annahmen tragen das Konzept? Welche Daten, Erfahrungen und Beobachtungen sind relevant? Wo unterstützt KI sinnvoll – und wo muss der Mensch die Führung behalten?
Zentrale Bausteine von EGD
EGD-Problemklärung
Entwicklung beginnt nicht mit einer Lösung, sondern mit einer präzisen Klärung des Problems. EGD-Problemklärung hilft, Ausgangslage, Bedarf, Zielgruppen, Spannungsfelder und reale Nutzungssituationen differenziert zu erfassen.
EGD-Kontext
Kein Produkt entsteht im luftleeren Raum. EGD-Kontext macht sichtbar, welche organisatorischen, technischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen eine Lösung prägen.
EGD-Iteration
Gute Entwicklung entsteht nicht durch den einen perfekten Entwurf, sondern durch geprüfte Schleifen. EGD-Iteration verbindet Entwurf, Prüfung, Rückmeldung, Anpassung und Verdichtung zu einem lernenden Entwicklungsprozess.
EGD-KI
KI wird in EGD als Arbeitsverstärker verstanden, nicht als Autorität. Sie unterstützt Recherche, Strukturierung, Variantenbildung, Simulation und Reflexion. Die Verantwortung für Richtung, Maßstab, Entscheidung und Konsequenz bleibt beim Menschen.
EGD-Prüfspur
Tragfähige Entwicklung braucht Nachvollziehbarkeit. EGD-Prüfspur hält sichtbar, welche Annahmen gemacht, welche Entscheidungen getroffen, welche Alternativen verworfen und welche Erkenntnisse im Verlauf gewonnen wurden.
Für wen ist dieses Buch gedacht?
EGD richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Produktentwicklerinnen und Produktentwickler, Beraterinnen und Berater, Organisationsentwicklerinnen und Organisationsentwickler, Autorinnen und Autoren sowie an alle, die KI nicht nur als Werkzeug zur Beschleunigung, sondern als Teil eines verantwortlichen Entwicklungsprozesses nutzen wollen.
Das Buch richtet sich besonders an Menschen und Organisationen, die mit KI arbeiten, aber spüren, dass gute Ergebnisse nicht durch bessere Prompts allein entstehen. Es spricht jene an, die Produkte, Konzepte, Dienstleistungen, Texte, Plattformen oder Organisationen entwickeln und dabei Klarheit darüber brauchen, worauf ihre Entscheidungen beruhen.
EGD lädt dazu ein, KI-gestützte Entwicklung nicht als automatisierte Produktion zu verstehen, sondern als bewusste Arbeit an Problemverständnis, Kontext, Annahmen, Entscheidung und Verantwortung.
Teil der Reihe „Logiken des Wandels“
Mit ELM begann die Reihe „Logiken des Wandels“ bei der Frage, wie Urteilskraft möglich bleibt, wenn Unsicherheit steigt. ELM macht sichtbar, wie Wahrnehmung, Deutung, Annahmen, Maßstäbe und Festlegungen unsere Entscheidungen prägen.
ATF – Abbisco Transformation Framework bildete den zweiten Schritt. Es übertrug diese Grundfrage auf Organisationen als komplexe Systeme und entwickelte einen Rahmen, mit dem Transformationslagen analysiert, besprochen und gestaltet werden können.
EGD – Epistemic Guided Development bildet den dritten Schritt. Es überträgt die Logik von Urteilskraft und Transformation in die KI-gestützte Entwicklung. Damit fragt EGD nicht nur, wie wir mit KI arbeiten, sondern wie wir in der Arbeit mit KI denken, prüfen, entscheiden und gestalten.
Gemeinsam bilden ELM, ATF und EGD eine zusammenhängende Denk- und Praxisreihe für eine Zeit, in der Wandel, Komplexität und künstliche Intelligenz neue Anforderungen an Orientierung, Urteilskraft und Verantwortung stellen.
Problemklärung. Kontext. Entwicklung. Verantwortung.
